Julius Kissinger (1894 - 1941)

Julius Kissinger wurde am 07.11.1894 in Urspringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Würzburg, München, Ghetto Kowno. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Kissinger Babette geb. Fränkel (18.3.1859–01.01.1919) und Kissinger Simon (18.02.1859–15.02.1939).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kissinger Jenny geb. Schuster, die Ehe wurde am 22.04.1930 in Wuerzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Kissinger Albert (19.02.1931–25.11.1941) und Kissinger Manfred (27.03.1932–25.11.1941).

Er starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Julius Kissinger wuchs mit wohl sechs Geschwistern in der Lehrerfamilie Simon und Babette Kissiner in der unterfränkischen Gemeinde Urspringen, Landkreis Main-Spessart, auf. 1913 machte er sein Examen an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg und ging danach nach Mainz. Ab 1927 lebte er in München und unterrichtete später, wie auch sein Bruder Ferdinand, an der Isr. Volksschule in der Herzog-Rudolf-Straße. 1930 heiratete er in Würzburg Jenny Schuster aus Wenkheim, Baden-Württemberg, mit der er die Kinder Albert (*1931) und Manfred (*1932) hatte. Julius Kissinger wurde mit seiner Familie und seinem Bruder Ferdinand am 20.November 1941 von München ins Kowno deportiert und nach der Ankunft ermordet. [1016][1003][1005][1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.