Simon Kissinger (1859 - 1939)

Simon Kissinger wurde am 18.02.1859 in Rödelsee geboren und lebte in Rödelsee, Würzburg, Urspringen, München.

Seine Eltern waren Kissinger Abraham (29.10.1818–1899) und Kissinger Fanny geb. Stern (14.02.1824–23.03.1892).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kissinger Babette geb. Fränkel.

Seine Kinder waren Oppenheimer Bella Braila geb. Kissinger (03.11.1897–1970), Kissinger Julius (07.11.1894–25.11.1941), Stern Franziska (Fanny) geb. Kissinger (09.03.1893–25.11.1941), Sonder Irma geb. Kissinger (12.10.1889–August 1968) und Kissinger Salomon (13.03.1888) sowie weitere 2 Kinder.

Er starb am 15.02.1939 in München.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Simon Kissinger wuchs in der Familie Abraham und Fanny Kissinger in der unterfränkischen Gemeinde Roedelsee, Landkreis Kitzingen, auf. Er studierte wie seine Brüder Maier und David, wohl nach der damals üblichen Berufsvorbereitung an einer Präparandenanstalt, an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. Nach seinem Examen 1878 unterrichtete er als Volksschul- und Religionslehrer über einen Zeitraum von 50 Jahren in der unterfränkischen Gemeinde Urspringen, Landkreis Main-Spessart, zuletzt im Beamtenrang eines Hauptlehrers. 1935 zog der seit 1919 verwitwete Mann nach Würzburg, im Februar 1939, kurz vor seinem Tod, schließlich nach München zu seinen später deportierten Söhnen Julius und Ferdinand. [1016][1023; Rödelsee, Urspringen][1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.