Salomon Kissinger (1888)

Salomon Kissinger wurde am 13.03.1888 in Urspringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Würzburg, Halle, Prag, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Kissinger Babette geb. Fränkel (18.3.1859–01.01.1919) und Kissinger Simon (18.02.1859–15.02.1939).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kissinger Ruth geb. Bruck, die Ehe wurde am 01.01.1918 in Halberstadt geschlossen.

Sein Kind war Kissinger Arno (13.03.1919).

Er verstarb in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Als jüngstes von anscheinend sieben Kindern der Lehrerfamilie Simon und Babette Kissinger in der unterfränkischen Gemeinde Urspringen, Landkreis Main-Spessart, aufgewachsen. Salomon hielt sich ab 1905 als Gymnasiast und Student in Würzburg auf; er studierte anscheinend Germanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, zeitweise wohl auch in München. Im Januar 1918 heiratete er Ruth Bruck aus Magdeburg. Die junge Familie mit dem Sohn Arno(*1919) lebte in der Stadt Halle an der Saale, Sachsen-Anhalt. Salomon Kissinger arbeitete dort anscheinend als "Generalagent" der Nordstern Versicherung. [1016] Quelle [1027] zufolge war die letzte Wohnadresse von Salomon Kissinger in Prag, Mánesova Str. 67. Von dort wurde er am 20.07.1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Am 15.12.1943 wurde er dann von Theresienstadt nach Auschwitz deportiert wo er ermordet wurde.[1027][1005][1002] Im Bundesarchiv [1003] konnte kein Eintrag für Salomon (oder auch Salomoun) Kissinger gefunden werden.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.