Goldine Klaes wurde am 02.12.1925 in Köln geboren und lebte in Köln, Höchberg, Würzburg, Dortmund.
Ihre Eltern waren Klaes Charlotte geb. Osser (23.04.1896–27.01.1943) und Klaes Wilhelm (Willi) (09.04.1893).
Weitere Angaben aus den Quellen: Friseuse. Als jüngere von zwei Töchtern der Familie Wilhelm und Charlotte Klaes in der Großstadt Köln und wohl in Dortmund aufgewachsen und katholisch erzogen, lebte sie ab 1938 mit der Familie in der Gemeinde Höchberg bei Würzburg und der Stadt Würzburg. Sie wurde als Heranwachsende von den massiven Verfolgungen der Gestapo-Stelle Würzburg gegen ihre Mutter, ihren Vater und ihre ältere Schwester Ingeborg betroffen. Nach deren Einweisung in bayerische Zuchthäuser Ende 1942 wurde Goldine Klaes im katholischen Elisabethenheim Würzburg untergebracht. 1943 ermittelte die Gestapo auch gegen sie (ohne Ergebnis) wegen des vermuteteten Briefskontakts mit ihrer Schwester im Frauen-Zuchthaus Aichach. [1016].