Fanny Kleemann wurde am 05.02.1863 in Werneck geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Werneck, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Schweinfurt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kleemann Kusel (12.04.1822–21.03.1904) und Kleemann Sophie geb. Adler (09.03.1823–27.08.1892).
Sie starb am 05.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Fanny Kleemann wurde am 5. Februar 1863 in Werneck geboren, wo ihre Familie schon um 1800 ansässig war. Sie war die Tochter des Pferdehändlers und Bauern Kusel Kleemann und der Sophie Kleemann, geb. Adler, und hatte acht ältere Geschwister, die nicht alle das Erwachsenenalter erreichten: Salomon (1852-1931), Hannchen (1853-1855), Mina Wiesengrund (1854-1942), Jeanette Ullmann (1857-1942), Bertha Nordschild (1858-1933), Ida Hess (1860-1933), Simon (1861-1933) sowie ein totgeborenes Kind (1856). Fanny blieb unverheiratet. Im Dezember 1903, kurz vor der Auflösung der jüdischen Gemeinde Wernecks, zogen Fanny, ihre Nichte und ihr Vater nach Schweinfurt. Seit 1934 lebte Fanny Kleemann im jüdischen Altersheim in der Konradstraße 3 in Würzburg. Später wurde die Einrichtung als Sammelunterkunft zweckentfremdet. Von hier aus wurde Fanny Kleemann am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 5. Oktober desselben Jahres im Alter von 79 Jahren verstarb. Ihre Schwestern Mina Wiesengrund und Jeanette Ullmann lebten in Nürnberg, wurden von dort am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und fanden noch im Herbst desselben Jahres hier den Tod.