Wilhelmine Kleemann wurde am 30.03.1873 in Neustadt im Odenwald geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Neustadt im Odenwald, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Oettingen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kleemann Cäcilia (Zilli), Caecilia geb. Oberdorfer (Oberndörfer?), Oberndoerfer (?18.12.1844–?vor 1898) und Kleemann Jakob (17.07.1842–16.05.1898).
Sie starb am 05.04.1944, 07.04.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Haushälterin. Sie wuchs in der Lehrerfamilie Jakob und Cäcilie Kleemann in der hessischen Gemeinde Neustadt im Odenwald auf und begleitete ihren Vater nach dessen Ruhestand um 1892 in seinen letzten Wohnort in der schwäbischen Stadt Oettingen. Nach dessen Tod 1898 zog sie nach Würzburg und führte den Haushalt ihrer Brüder Hermann und Willy. Ab 1939 wurde sie von der Schwägerin Therese Kleemann unterstützt. Aus ihrer langjährigen Wohnung in der Seelbergstraße 5 verwiesen, lebte sie zuletzt mit ihrer verwitweten Schwester Betty Neuhaus im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Am 23.September 1942 wurden beide ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1025].