Jakob Kleemann wurde am 17.07.1842 in Theilheim (Waigolshausen) geboren und lebte in Theilheim, Groß-Karben, Neustadt im Odenwald, Oettingen.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kleemann Cäcilia (Zilli), Caecilia geb. Oberdorfer (Oberndörfer?), Oberndoerfer.
Seine Kinder waren Kleemann Hermann (11.08.1869–03.09.1937), Neuhaus Betty geb. Kleemann (11.10.1870–11.11.1942), Kleeman Will geb. Kleemann, Willy (15.02.1878–03.06.1964) und Kleemann Wilhelmine (30.03.1873–05.04.1944, 07.04.1944).
Er starb am 16.05.1898 in Oettingen in Bayern.
Weitere Angaben aus den Quellen: Religionslehrer. Er wuchs in der Familie von Wolf Pfeifer Kleemann und seiner Ehefrau Bayerle geb. Baumblatt in der unterfränkischen Gemeinde Theilheim, Landkreis Schweinfurt, auf. Sein Vater "Pfeifer Wolf Kleemann (Warenhändler und Schmuser)" wurde 1817 unter den rund 40 jüd. Matrikelstellen in der Gemeinde registriert. (Bayerisches Judenedikt von 1813). Nach seiner Schul- und Berufsausbildung war Jakob Kleemann als Religionslehrer, Vorbeter und Schächter in den hessischen Gemeinden Gross-Karben, dann (über 20 Jahre) in Neustadt im Odenwald tätig. Zuletzt arbeitete er als Schächter und Synagogendiener für die Israelitische Kultusgemeinde in der bayerisch-schwäbischen Stadt Oettingen in der Heimatregion seiner Ehefrau. Er starb dort 1898 als Witwer. Seine vier Kinder Hermann, Betty, Wilhelmine und Willy lebten in der Stadt Würzburg. [1016][1023; Artikel Neustadt im Odenwald, Friedhof Oettingen].