Hermann Kleemann wurde am 11.08.1869 in Groß-Karben geboren und lebte in Groß-Karben, Neustadt im Odenwald, Würzburg.
Seine Eltern waren Kleemann Cäcilia (Zilli), Caecilia geb. Oberdorfer (Oberndörfer?), Oberndoerfer (?18.12.1844–?vor 1898) und Kleemann Jakob (17.07.1842–16.05.1898).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kleemann Therese geb. Engländer, die Ehe wurde am 1902 geschlossen.
Seine Kinder waren Kleemann Justin (06.09.1903–20.12.1976), Silberman Else geb. Kleemann (22.04.1910–20.02.2001) und Marx Cäcilie geb. Kleemann (31.03.1907).
Er starb am 03.09.1937 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Lehrerfamilie Jakob und Cäcilie Kleemann in den hessischen Gemeinden Gross-Karben und Neustadt im Odenwald aufgewachsen. Kurz vor 1900 kam er mit dem Bruder Willy und der Schwester Wilhelmine nach Würzburg. Er war hier Prokurist, dann Teilhaber mit Hugo Sichel in der Tuchgroßhandlung "Klau & Sichel" Würzburg (Kaiserstraße 26 und Filialen) und der später angeschlossenen kleinen Kleiderfabrik "Klau & Sichel" in Aschaffenburg (Frohsinnstraße 32). Hermann Kleemann gehörte zu den vermögenderen Personen der Jüd. Gemeinde Würzburg. Ab 1920 leitete er als Verwaltungsmitglied die Israelitische Kultusgemeinde mit; später führte er mit Sigmund Seligsberger die Verwaltung der "Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung". [1016].