Betty Neuhaus geb. Kleemann wurde am 11.10.1870 in Groß-Karben geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Groß-Karben, Neustadt im Odenwald, Würzburg, Neheim, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kleemann Cäcilia (Zilli), Caecilia geb. Oberdorfer (Oberndörfer?), Oberndoerfer (?18.12.1844–?vor 1898) und Kleemann Jakob (17.07.1842–16.05.1898).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Neuhaus Gustav, die Ehe wurde am 1900 geschlossen.
Ihr Kind war Neuhaus Arthur (um 1900).
Sie starb am 11.11.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Witwe. Betty Neuhaus wuchs in der Lehrerfamilie Jakob und Cäcilie Kleemann in den hessischen Orten Gross-Karben und Neustadt im Odenwald auf und kam als junge Frau nach Würzburg. Von 1898 bis zu ihrer Heirat 1900 lebte sie Haushälterin bei den Brüdern Hermann und Willy in Würzburg. Sie war dann mit einem Kaufmann in Neheim, Nordrhein-Westfalen, verheiratet. Die verwitwete Frau lebte ab Dezember 1938 im Altersheim Konradstraße 3 in Würzburg, wie auch ihre Schwester Wilhelmine Kleemann, und wurde von Angehörigen unterstützt. Am 23.September 1942 wurden die Schwestern ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1025].