Hedwig (Hede) Klein geb. Hirsch wurde am 03.01.1901 in Bad Mergentheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Mergentheim, Köln, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Hirsch Hermann (26.03.1858–27.03.1926) und Hirsch Mina geb. Rosenberg (12.07.1865–16.01.1927).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Klein Heinrich, die Ehe wurde am 1930 geschlossen.
Ihr Kind war Klein Beate (13.09.1931–1941/1942).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hedwig Klein wurde 1901 geboren und wuchs in der Kaufmannsfamilie Hermann und Mina Hirsch, geborene Rosenberg, in der Kleinstadt Bad Mergentheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. Ab 1930 war sie in der Großstadt Köln, Nordrhein-Westfalen, mit Heinrich Klein aus der unterfränkischen Gemeinde Veitshoechheim verheiratet. 1931 bekam Hedwig mit Heinrich die Tochter Beate, die in Köln geboren wurde. Die junge Familie kam 1937 wieder in ihre Heimatregion, als Heinrich die Verwaltungsleitung der "Israelitischen Kranken- und Pfründnerhausstiftung" in Würzburg übernahm. Aussichtsreich scheinende Emigrationsbemühungen von Heinrich und Hedwig Klein (Chile, USA ab 1939) scheiterten. Die Familie musste wohl ihre geräumige Dienstwohnung in der Konradstraße 7 räumen und wurde am 27. November 1941 von ihrer letzten Unterkunft im Heim Dürerstraße 20 mit dem Ziel Ghetto Riga deportiert. Ihre Lebensspuren verlieren sich in Riga-Jungfernhof.