Heinrich Klein (1898 - 1942)

Heinrich Klein wurde am 24.08.1898 in Veitshoechheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Veitshöchheim, Würzburg, Köln, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Klein Babette geb. Hecht (01.08.1925) und Klein Lazarus (um 1870–vor 1925).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Klein Hedwig (Hede) geb. Hirsch, die Ehe wurde am 1930 geschlossen.

Sein Kind war Klein Beate (13.09.1931–1941/1942).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Heinrich Klein wurde 1898 geboren und wuchs zusammen mit seinem älteren Bruder Adolf (geb. 1893) in der Familie des Kaufmanns und Religionslehrers Lazarus Klein und seiner Ehefrau Babette, geb. Hecht, in der unterfränkischen Gemeinde Veitshöchheim auf. Er besuchte dort die Volksschule, dann sechs Jahre lang, wohl bis zum Abschluss Mittlere Reife, die Oberrealschule (Röntgen-Gymnasium Würzburg) in der nahen Stadt Würzburg. Von 1915 bis 1923 war er Lehrling, dann Angestellter in der Textilwarenfirma "Julius Mayer Söhne" in Würzburg, s. (Jakob und Julius Vorchheimer). Von 1923 bis 1931 arbeitete er als Einkäufer für die Firma "Wollstoff AG" in Köln, dann als selbstständiger Kaufmann. 1930 heiratete er Hedwig Hirsch, mit der er 1931 die Tochter Beate bekam. Er übernahm 1937 die Stellung des Verwalters im Würzburger "Isr. Kranken- und Pfründnerhaus", in der Dürerstraße 20. Im November 1937 wurde er wegen der Beschäftigung "arischer" Hausangestellter von der Gestapo-Stelle Würzburg vernommen. Aussichtsreich scheinende Emigrationsbemühungen für seine Familie scheiterten. Die anscheinend ab März 1939 im Heim Dürerstraße 20 untergebrachte Familie wurde am 27. November 1941 von Würzburg mit dem Ziel (Ghetto Riga)) deportiert und kam dort nach Riga-Jungfernhof. Heinrichs Bruder, der Kaufmann Adolf Klein, konnte im März 1939 nach Palästina emigrieren. Das weitere Schicksal der Familie Klein ist ungewiss. [1016][1003][1005][1057][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.