Julius Kleinman (Kleinmann) wurde am 04.02.1913 in Fürth geboren und lebte in Fürth, Würzburg, Düsseldorf, Nizza, Brüssel, New York, Tucson, AZ, Höchberg.
Seine Eltern waren Kleinmann Naftali (13.07.1873) und Kleinmann Schifra geb. Reiter (05.05.1873).
Er starb am 14.03.1996 in Tucson.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Kaufmann. Er wuchs in der ostjüd. Familie Naftali und Schifra Kleinmann (Ostjuden und Westjuden) in der mittelfränkischen Stadt Fürth auf. Nach seiner Schulzeit bereitete er sich ab 1928 auf den Lehrerberuf vor, zunächst an der Isr. Präparandenschule in Höchberg bei Würzburg (1928-1930), dann an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg bis zu seinem Examen 1933. Als Schulamtsbewerber und Übungsleiter im Jüd. Turn- und Sportverein Würzburg hielt er sich auch noch danach in der Stadt auf, ehe er im Mai 1935 als Lehrer nach Düsseldorf ging. Er unterrichtete dort die Fächer Mathematik und Sport an der neu eingerichteten "Privaten Jüd. Volksschule Düsseldorf". Während seine Eltern im Rahmen der Polenaktion im Oktober 1938 abgeschoben wurden konnte Julius Kleinmann 1938/39 emigrieren; nach Exilstationen in Nizza und Brüssel wanderte er im Dezember 1947 mit seiner jungen Familie nach New York aus. Er war dort lange Zeit als Kaufmann in der Diamantenbranche tätig und lebte später im Stadtteil Forest Hills. Der begeisterte Fußballspieler war hier in den Mannschaften des Emigrantenvereins "New World Club" und des Maccabi aktiv. Er starb 1996 in Tucson, betrauert von seiner Ehefrau Joan und den Kindern Mona und Neill. [1016][1020].