Naftali Kleinmann wurde am 13.07.1873 in Zolkiew (Schowkwa) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zolkiew, Fürth, Polen, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kleinmann Schifra geb. Reiter.
Sein Kind war Kleinman (Kleinmann) Julius (04.02.1913–14.03.1996).
Er verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Weißwarenhändler(Wäsche); Rabbiner. Er wuchs in der damals österreichisch-galizischen Stadt Zolkiew auf, wo er um 1895 auch heiratete. Um 1905 zog er mit seiner Familie in die mittelfränkische Stadt Fürth, wo er zunächst als kaufmännischer Angestellter arbeitete, ehe er sich selbstständig machte. Am 28.Oktober 1938 wurde er im Rahmen der wkide(Polenaktion) mit seiner Ehefrau und anderen Juden polnischer Staatsangehörigkeit zur Polizei gebracht und ohne jedes Gepäck an die polnische Grenze abgeschoben. Naftali Kleinmann, der nach dem Gedenkblatt einer Enkelin auch als Rabbiner tätig war, kam, wie seine Ehefrau und zwei Töchter in der Schoa ums Leben. Unter seinen zehn Kindern war auch der in Würzburg zum Lehrer ausgebildete Julius Kleinmann. [1016][1003][1005][1034].