Julius Krebs (1923 - 1943)

Julius Krebs wurde am 05.03.1923 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reichenberg, Würzburg, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Krebs Sofie geb. Gutmann (30.04.1894–1943) und Krebs Benno (31.10.1881–24.11.1938).

Er starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Schlosser. Julius Krebs wuchs in der Familie Benno und Sofie Krebs in der unterfränkischen Gemeinde Reichenberg, Landkreis Würzburg, auf. Er besuchte die Jüd. Volks- und Berufsschule in Würzburg, nach 1938 die einzige für junge Juden verbliebene Schule der Region. 1937/38 machte er anscheinend eine Bäckerlehre bei Bernhard Dannenberg. 1940 wird er als Koch im Heim Konradstraße 3 erwähnt. Zuletzt findet sich für ihn die Berufsangabe Schlosser. Julius Krebs gehörte wohl zum letzten Personal der Jüd. Gemeinde Würzburg, deren noch verblebene 64 Mitglieder dann am 17.Juni 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz und ins Theresienstadt deportiert wurden. Der nun 20jährige junge Mann war zuletzt im "Judenhaus" in der Faulenbergstraße (im Verwaltungsgebäude des Jüd. Friedhofs) untergebracht. [1016][1003][1005][1023; Reichenberg].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.