Sofie Krebs geb. Gutmann wurde am 30.04.1894 in Zeilitzheim (Kolitzheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zeilitzheim, Reichenberg, Würzburg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Krebs Benno.
Ihre Kinder waren Krebs Julius (05.03.1923–1943), Krebs Siegfried (30.09.1924–06.10.1990) und Krebs Walter (30.09.1924–1943).
Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hausfrau. Sofie Krebs wuchs in der Familie Abraham und Lina Gutmann in der unterfränkischen Gemeinde Zeilitzheim, Landkreis Schweinfurt, auf. Ab etwa 1920 war sie mit Benno Krebs in der unterfränkischen Gemeinde Reichenberg, Landkreis Würzburg, verheiratet. Ihr Ehemann wurde mit anderen jüd. Männern des Ortes im Novemberpogrom 1938 verhaftet und ins Gerichtsgefängnis nach Würzburg gebracht; er wurde bald darauf im Buchenwald ermordet. Nach dem zwangsweisen Verkauf ihres Anwesens in Reichenberg ("Arisierung") im Mai 1942 musste Sofie Krebs mit ihren Söhnen Julius und Walter nach Würzburg in das "Judenhaus" in der Faulenbergstraße am Jüd. Friedhof ziehen. Am 17.Juni 1943 wurden sie ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Aus der Familie überlebte wohl nur der Sohn Siegfried. [1016][1003][1005][1023; Zeilitzheim, Reichenberg].