Walter Krebs (1924 - 1943)

Walter Krebs wurde am 30.09.1924 in Reichenberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reichenberg, Würzburg, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Krebs Sofie geb. Gutmann (30.04.1894–1943) und Krebs Benno (31.10.1881–24.11.1938).

Er starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gärtner. Walter Krebs wuchs in der Familie Benno und Sofie Krebs in der unterfränkischen Gemeinde Reichenberg, Landkreis Würzburg auf. Er beendete die achtklassige Volksschule 1938/39 und machte eine Berufsausbildung an der Jüd. Volks- und Berufsschule in Würzburg, der einzigen verbliebenen Bildungseinrichtug der Region, die jungen Juden seines Alters noch offen stand. Gärtnerlehre, vielleicht bei Bernhard Behrens, dem Gärtner und Verwalter des Jüd. Friedhofs. Im dortigen Verwaltungsgebäude war er zuletzt mit seiner Mutter und dem Bruder Julius in beengten Verhältnissen untergebracht, ehe sie am 17.Juni 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden. Zwillingsbruder(?) von Siegfried Krebs, der sich in die USA retten konnte. [1016][1003][1023; Reichenberg].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.