Helene Kürzinger geb. Seller (1870 - 1943)

Helene Kürzinger geb. Seller wurde am 20.10.1870 in Altenmuhr geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Altenmuhr, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Gunzenhausen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Seller Jette geb. Seller (um 1840) und Seller Nathan (um 1835).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kürzinger Julius, die Ehe wurde am 1893 geschlossen.

Ihre Kinder waren Kürzinger, Kuerzinger Richard Josef (17.12.1895–23.11.1915), Zorek Harriet geb. Kuerzinger Henny (22.01.1897–Februar 1984) und Werth (Wertheimer) Alice Babette geb. Kürzinger (23.07.1894–Dez. 1981).

Sie starb am 02.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Helene (Lina) Kürzinger wuchs in der Familie Nathan und Jette Seller in der mittelfränkischen Gemeinde Altenmuhr auf. Sie heiratete wie ihre Schwester Therese in die Weinhändlerfamilie Kürzinger in Würzburg ein. Ihr Bruder Jacob Seller lebte als wohlhabender Viehhändler in der mittelfränkischeen Stadt Gunzenhausen. Mit ihrem Ehemann Julius Kürzinger zog sie die Kinder Alice, Richard und Henny groß. NS-Zeit: Das Ehepaar Helene und Julius Kürringer musste um 1938 das eigene Anwesen in der Semmelstraße 67 aufgeben und in ein Zimmer des Jüd. Altersheims in der Konradstraße 3 ziehen. [1016] Die ab März 1942 verwitwete Helene Kürzinger wurde am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert [1061] und kam dort im Februar 1943 mit 72 Jahren ums Leben. [1003][1027] Ihre Tochter Harriet (Henny) widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vasehm. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.