Julius Löwenthal (1896 - 1942)

Julius Löwenthal wurde am 01.05.1896 in Hösbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hösbach, Aschaffenburg, Krasniczyn, Würzburg, Raum Lublin, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Löwenthal Jettchen geb. Gernsheimer (26.05.1868–11.07.1918) und Löwenthal Wolf (09.05.1924).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenthal Rosa geb. Baumann, die Ehe wurde am 29.10.1925 in Mittelsinn geschlossen.

Seine Kinder waren Löwenthal Walter (02.10.1926–1942) und Löwenthal Benno (21.08.1927–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Julius Löwenthal war das dritte Kind des Metzgers Wolf Löwenthal mit Jettchen, geborene Gernsheimer, aus Hösbach. Er erlernte ebenfalls den Beruf des Metzgers. Julius Löwenthal nahm als Infanterist vom 10. März 1916 bis zum 25. Oktober 1916 am 1. Weltkrieg teil. Am 25. Oktober 1916 wurde er bei wikien(Dragoslavele) in Rumänien verwundet. Am 4. April 1922 zog er von Hösbach nach Aschaffenburg. [1100] [1052] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Badergasse 9 (alte Hausnr. Lit. C 66 1/2) von 1922 bis 1942. [1042] Am 9. Mai 1924 zeigte er den Tod seines Vaters Wolf an. [1102] Am 28. Oktober 1925 war er Trauzeuge bei der Eheschließung seiner Schwester Bertha Löwenthal mit dem Kaufmann Benno Baumann. [1073] Einen Tag später, am 29. Oktober 1925 heiratete er in Mittelsinn seine Schwägerin Rosa Baumann. Aus der Ehe gingen die Söhne Walter und Benno hervor. [1052] [1055] Am 9. Mai 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. [1046] Am 27. Oktober 1941 zeigte er den Tod seines Schwagers Siegfried Kahn an. [1072] Julius Löwenthal, seine Ehefrau Rosa und ihre beiden Söhne Walter und Benno wurden am 25. April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert und wurden im Raum Lublin ermordet. [1056].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.