Arnold, Prof. Dr. Kurzmann wurde am 19.03.1876 in Obbornhofen geboren und lebte in Obbornhofen, Rödelmaier, Obereuerheim, Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Gunzenhausen, Fürth.
Seine Eltern waren Kurzmann Betty (Bettchen) geb. Mayer (16.07.1845–16.03.1922) und Kurzmann Samuel (03.10.1845–11.10.1909).
Er starb am 07.02.1936 in Fürth.
Weitere Angaben aus den Quellen: Gymnasiallehrer; Dr. phil. Arnold Kurzmann (bis zur amtlichen Namensänderung 1916: Abraham) wuchs in der Lehrerfamilie Samuel und Betty Kurzmann in den zunächst rasch wechselnden Dienstorten des Vaters auf. Seine höheren Schuljahre, vielleicht auch einen Teil seines Studiums verbrachte er dann in Würzburg. Nach der Familiengründung um 1912 in der mittelfränkischen Großstadt Nürnberg bereitete er sich, inwischen fast 40 Jahre alt, auf den Realschuldienst vor und unterrichtete dann von 1917 an an der Realschule der Kreisstadt Gunzenhausen. Bereits 1931 wurde er zur Zielscheibe antisemitischer Angriffe seitens der in der Region stark vertretenen Nazis; sein folgender Prozess gegen die Hetzzeitung "Der Stürmer" fand große Beachtung. Wegen der Anfeindungen ließ sich Arnold Kurzmann im September 1931 von Gunzenhausen an die Oberrealschule nach Fürth versetzen. 1933 wurde er nach dem rassistischen Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aus dem Schuldienst entlassen. Er starb 1936 bei einem Autounfall vor seiner Fürther Wohnung. [1016][1023].