Samuel Kurzmann (1845 - 1909)

Samuel Kurzmann wurde am 03.10.1845 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Wohnbach, Rödelmaier, Obereuerheim, Heidingsfeld (Würzburg), Kitzingen.

Seine Eltern waren Kurzmann Abraham (um 1793–13.07.1862) und Kurzmann Noha (Nanny) geb. Jacobi (um 1811–11.06.1863).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kurzmann Betty (Bettchen) geb. Mayer.

Seine Kinder waren Kurzman (Kurzmann) Gustave (Gustav) (02.11.1888–Jan. 1978), Kurzmann Arnold, Prof. Dr. (19.03.1876–07.02.1936), Kurzmann Nanni (19.10.1879–1942), Kurzmann Raphael Hejum, Raphael (30.07.1886–17.11.1939) und Kurzmann Jette (Henriette) (31.05.1883–1942).

Er starb am 11.10.1909 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Religionslehrer. Samuel Kurzmann wuchs anscheinend in der Stadt Würzburg auf und erhielt hier vermutlich seine religiöse Ausbildung. In jungen Jahren unterrichtete er in Jüd. Gemeinden in Wohnbachin Hessen sowie Rödelmaier und Obereuerheim in Unterfranken, ehe er mit seiner Familie Ende der 1880er Jahre nach Würzburg zurückkehrte. 1886 meldete er sich in der Stadt als "Privatlehrer" und "Lehrer in den hebräischen Fächern" an; den Geburtsorten seiner beiden jünsten Kinder Raphael (1886 Heidingsfeld) und Gustav (1888 Kitzingen) zufolge war er noch kurze Zeit in der Umgebung von Würzburg tätig. Seine Einkünfte als Privatlehrer waren vermutlich gering, worauf ein kurzzeitiges Nebengewerbe "Lichter- und Seifenverkauf" (1904/05) hinweist. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.