Nanni Kurzmann (1879 - 1942)

Nanni Kurzmann wurde am 19.10.1879 in Rödelmaier geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rödelmaier, Obereuerheim, Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Karlsruhe, Alsfeld, Gunzenhausen, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Kurzmann Betty (Bettchen) geb. Mayer (16.07.1845–16.03.1922) und Kurzmann Samuel (03.10.1845–11.10.1909).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Haushälterin. Sie wuchs als wohl zweites von fünf Kindern in der Lehrerfamilie Samuel und Betty Kurzmann in verschiedenen unterfränkischen Gemeinden und in der Stadt Würzburg auf. Die unverheiratete Frau arbeitete nach 1900 in einer ganzen Reihe von süddeutschen Städten als "Kinderfräulein" und "Hausdame", hielt sich aber auch häufig im Würzburger Elternhaus in der Rosengasse 4 auf. Ende der 1930er Jahre kehrte sie dauerhaft nach Würzburg zurück; ab August 1937 war sie als Haushälterin im Isr. Kranken- und Pfründnerhaus Dürerstraße 20 angestellt. Sie wurde am 23. März 1942 (nicht 25.04.1942) mit ihrer Schwester Jette von Würzburg nach Izbica deportiert. [1016][1002][1003] Anmerkung: Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen und fast gleichaltrigen Nanni Kurzmann, geboren 25.(nicht 19.)10.1879 in Maroldsweisach, deportiert 25.04.1942. -rs.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.