Jette (Henriette) Kurzmann wurde am 31.05.1883 in Obereuerheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Obereuerheim, Würzburg, Izbica, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kurzmann Betty (Bettchen) geb. Mayer (16.07.1845–16.03.1922) und Kurzmann Samuel (03.10.1845–11.10.1909).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Krankenschwester. Henriette (Jette) Kurzmann wuchs anscheinend als drittes von fünf Kindern in der Familie des Religionslehrers Samuel Kurzmann und seiner Ehefrau Betty in den rasch wechselnden Dienstorten des Vaters auf, ab Ende der 1880er Jahre in Würzburg. Sie lebte vermutlich bis zum Tod der verwitweten Mutter 1922 in der Stadt, sicher dann wieder ab August 1937 als angestellte Krankenschwester im Isr. Kranken- und Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20, wo sie wohl auch wohnte. Am 23. März 1942 wurde sie mit über 200 weiteren Personen (aus Würzburg, besonders aber aus den Landgemeinden und -städten der Umgebung) mit dem Ziel Izbica in den Raum Lublin deportiert und wohl bald darauf in einem der umliegenden Vernichtungslager ermordet.[1016].