Nanni Kurzmann (1879 - 1942)

Nanni Kurzmann wurde am 25.10.1879 in Maroldsweisach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Maroldsweisach, Burghaslach, Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Kurzmann Jette geb. Baumann (03.04.1849–17.03.1925) und Kurzmann Isaak (29.06.1848–11.01.1931).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Nanni (Nanny) Kurzmann wuchs mit ihren jüngeren Brüdern Emanuel und Samuel in der Familie des Religionslehrer und Toraschreibers Isaak Kurzmann und seiner Frau link(Jette (Baumann)#25895) in Maroldsweisach, Kreis Haßberge, und Burghaslach, Mittelfranken, auf. Die unverheiratete Frau lebte bei ihren Eltern und begleitete sie wie ihre Brüder 1897 beim Umzug in die Stadt Schweinfurt, dem letzten Dienstort ihres Vaters. Bald nach dessen Tod kam Nanni Kurzmann 1932 in das Landesheim des Isr. Pfründnerhauses in Würzburg. [1016] NS-Zeit: Nanni Kurzmann musste im November 1941 die Deportation ihres Bruders Emanuel von Würzburg nach Riga erleben. Sie selbst wurde im April 1942 von Würzburg nach Krasniczyn deportiert [1056] und wohl in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. [1003] Ihr Bruder Samuel wurde im Januar 1943 von Berlin verschleppt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.