Jette Kurzmann geb. Baumann (1849 - 1925)

Jette Kurzmann geb. Baumann wurde am 03.04.1849 in Dittlofsroda geboren und lebte in Maroldsweisach, Burghaslach, Schweinfurt, Dittlofsroda.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kurzmann Isaak.

Ihre Kinder waren Kurzmann Nanni (25.10.1879–1942), Kurzmann Emanuel Philipp (27.07.1881–1941/1942) und Kurzmann Samuel (30.01.1888–?1943).

Sie starb am 17.03.1925 in Schweinfurt .

Die Grabstätte befindet sich im "Israel. Friedhof in Schweinfurt".

Weitere Angaben aus den Quellen: Jette Kurzmann stammte aus einer früh in Dittlofsroda, Kreis Bad Kissingen, ansässigen Familie "Baumann". Unter den 17 jüd. Matrikelstellen von 1817 findet sich dort auch die von "Feist Baumann (Krämer; mit Frau)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Jette war ab etwa 1880 mit dem Religionslehrer und Toraschreiber Isaak Baumann verheiratet und begleitete ihn in seinen Dienstorten Maroldsweisach, Kreis Haßberge, Burghaslach, Mittelfranken, schließlich Schweinfurt (1897). Mutter von Nanni, Emanuel und Samuel Kurzmann. Jette Kurzmann verstarb 1925 mit 75 Jahren in Schweinfurt; in einem Nachruf wurde ihre Frömmigkeit und Wohlätigkeit gerühmt. [1023] Wie ihr 1931 verstorbener Mann Isaak wurde sie in der Jüd. Abteilung des Hauptfriedhofs Schweinfurt beigesetzt. [1074] NS-Zeit: Ihre Kinder Emanuel, Nanni und Samuel Kurzmann wurden von Würzburg und Berlin deportiert und ermordet. [1016] Anmerkung: Grabstelle Schweinfurt in der Abteilung 10/ Reihe 2/ Grab Nr. 15. [1074].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.