Samuel Kurzmann wurde am 30.01.1888 in Burghaslach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burghaslach, Schweinfurt, Würzburg, Berlin, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Kurzmann Jette geb. Baumann (03.04.1849–17.03.1925) und Kurzmann Isaak (29.06.1848–11.01.1931).
Er starb am ?1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Samuel Kurzmann wuchs in der Familie des Kultusbeamten Isaak Kurzmann und seiner Frau link(Jette (Baumann)#25895) in der mittelfränkischen Marktgemeinde Burghaslach und in der Stadt Schweinfurt auf. Er zog Anfang 1919 nach Würzburg und gründete hier wenig später eine Tabakwaren-Großhandlung (Firma "Samuel Kurzmann", Glockengasse 9 und andere Adressen). 1929 ging er nach Berlin; [1016] der anscheinend alleinstehende Mann führte dort nach Angaben von Verwandten ein Ladengeschäft am Kurfürstendamm (Zigarrenhandlung "S. Kurzmann", Uhlandstraße 187). NS-Zeit: Samuel Kurzmann lebte längere Zeit im Stadtbezirk Berlin-Charlottenburg. [1078] Der noch nicht 55jährige wurde am 12.Januar 1943 von Berlin [1064] ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1003] Seine älteren Geschwister Emanuel und Nanni Kurzmann waren schon 1941 und 1942 von Würzburg deportiert worden.