Sally Kuttner (1864 - 1937)

Sally Kuttner wurde am 05.11.1864 in Wrzesnia geboren und lebte in Wreschen, Aschaffenburg, Würzburg, Schokken, Berlin, Gostyn.

Seine Eltern waren Kuttner Friederike geb. Kurneck, Kurnick (um 1840) und Kuttner Simon (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kuttner Gella geb. Bamberger, die Ehe wurde am 27.12.1892 in Aschaffenburg geschlossen.

Seine Kinder waren Kuttner Frieda (04.10.1898) und Kuttner Semmi (12.11.1893).

Er starb am 1937 in Berlin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Verwalter. Sally Kuttner wuchs in der Lehrerfamilie Simon und Friederike Kuttner in der damals preußischen Provinz Posen auf. Nach seiner Ausbildung unterrichtete er dort bis um 1900 in der Stadt Gostyn. Von Aschaffenburg, der Heimatstadt seiner Ehefrau Gella, zog er Ende 1905 nach Würzburg, wo er mit ihr die Verwaltung der Isr. Lehrerbildungsanstalt in der Bibrastraße 6 übernahm, hauptsächlich aber im Unterricht tätig war. 1913 erhielt er mit seiner Familie die bayerische Staatsangehörigkeit, zog aber Ende 1915 wieder in seine Heimatregion nach Schokken. Nach dem I. Weltkrieg und den begleitenden ethnischen Spannungen zwischen Polen und Deutschen lebte die Familie in (Berlin), wo sich auch der Sohn Semmi als Arzt niedergelassen hatte. [1016] Trauzeugen: Goldschmidt,Salomon,31 Jahre,Kaufmann,Aschaffenburg,Badergasse 18 Sohlberg,Jakob Hartog,35 Jahre,Kaufmann,Amsterdam,Johannesburgerstraße 33 [1073] Lehrer in Aschaffenburg am Bambergerschen Erziehungs und Unterrichtsinstitut in Aschaffenburg, Ludwigstr. 13 [1134] 1901 Trauzeuge bei Meier Kaufmann und Zerla Bamberger. Salomon Bamberger bestätigte seine Identität. [1073].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.