Isabella Olga Landauer (1877 - 1942)

Isabella Olga Landauer wurde am 08.10.1877 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Landauer Isabella geb. Brebacher (?) (28.01.1854–19.10.1877) und Landauer Robert (24.11.1849–06.03.1916).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Isabelle Landauer wurde 1877 als erste von zwei Töchtern des Apothekers Robert Landauer in Würzburg geboren. Ihre Mutter Isabella starb kurz nach der Geburt; es ist anzunehmen, dass ihr Kind dann nach ihr benannt wurde. Sie wuchs in dem stattlichen Anwesen der Familie in der Neubaustraße 1 auf und half vermutlich im Familienbetrieb der dortigen "Einhorn"-Apotheke mit, nach 1900 fortgeführt von Josef Friede und ihrer Schwester Helene Friede. In den 1920er Jahren verarmte sie anscheinend und wurde als "Kleinrentnerin" von der Fürsorge unterstützt. Die unverheiratete Frau lebte zuletzt im Isr. Pfründnerhaus Dürerstraße 20. Am 25. April 1942 wurde sie nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.