Robert Landauer (1849 - 1916)

Robert Landauer wurde am 24.11.1849 in Huerben (Krumbach) geboren und lebte in Hürben, Würzburg, Randersacker.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Landauer Isabella geb. Brebacher (?), die Ehe wurde am 1876 in Fuerth geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Landauer Fanny geb. Holzmann, die Ehe wurde am 1879 in Frankfurt/Main geschlossen.

Seine Kinder waren Landauer Isabella Olga (08.10.1877–1942) und Friede Helene geb. Landauer (13.05.1880).

Er starb am 06.03.1916 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Apotheker. Robert Landauer wuchs in der bayerisch-schwäbischen Gemeinde Huerben als Kind von Joseph und Bertha Landauer auf. Bald nach seiner praktischen Apotheker-Ausbildung und dem Studium der Pharmazie zog er nach Würzburg und erwarb hier 1876 die "Einhorn-Apotheke" mit Anwesen in der Neubaustraße 1. Er förderte die naturkundliche Kneipp-Medizin und gilt als ein Mitgründer der Kneipp-Werke. Hohes Ansehen erwarb er sich über seinen Beruf hinaus als engagierter Botaniker. Auf Forschungsreisen durch Süd- und Mitteleuropa und durch wertvolle Zukäufe hatte er ein großes Herbarium geschaffen, das später den Grundstock des "Allgemeinen Herbariums" der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Botanischer Garten) bildete. 1900 ging Robert Landauer in den Ruhestand; er übergab seine Apotheke an den Schwiegersohn Josef Friede. 1903 zog der Witwer nach Randersacker bei Würzburg und erhielt dort das Heimatrecht der Gemeinde. Er war dort Besitzer eines Obstgutes. [1016] Quellen: -Botanischer Garten der Universität Würzburg (bgw.uni-wuerzburg.de/herbarium/sammlungen) -Franz Leimkugel, Die Würzburger Apotheker-Dynastie Landauer/Friede- zum 150. Geburtstag des Kneipp-Gründers Robert Landauer. In: Geschichte der Pharmazie 51, (1999), S. 52.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.