Maier, Froin, Israel Lassmann (1872 - 1941)

Maier, Froin, Israel Lassmann wurde am 04.12.1872 in Polen geboren und lebte in Hainsfarth, Harburg, Rimpar, Würzburg, Polen, Westheim bei Hammelburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lassmann Sara geb. Villut.

Sein Kind war Lassmann Julie (18.03.1905–1943).

Er starb am 22.03.1941 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Religionslehrer; Kultusbeamter. Maier Lassmann war von ostjüd. Herkunft (Ostjuden). Nach seiner Religionsausbildung arbeitete er als Religionslehrer, Kantor, Schächter und Gemeindediener für verschiedene bayerische Israelitische Kultusgemeinden. Als junger Mann und Familienvater war er ab etwa 1900 in der bayerisch-schwäbischen Gemeinde Hainsfarth tätig. Es folgten Stellen in Harburg (1920), dann in den unterfränkischen Orten Westheim bei Hammelburg, Landkreis Bad Kissingen, und Rimpar, Landkreis Würzburg (1929). Der seit 1933 verwitwete Mann war wohl 1939 unter den letzten 15 jüd. Einwohnern von Rimpar. Im September des Jahres kam er nach Würzburg, wo schon seine später deportierte Tochter Julie lebte. [1016][1023; Hainsfarth, Harburg, Westheim (Hammelburg), Rimpar].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.