Emma Lebermann (1901 - 1942)

Emma Lebermann wurde am 12.10.1901 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Lebermann Leopold (16.08.1868–20.11.1942) und Lebermann Sara geb. Spiegel (30.12.1875–21.11.1957).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Emma Lebermann wuchs als zweites von vier Kindern in der Familie des Kultusbeamten Leopold Lebermann und seiner Frau link(Sara (Spiegel)#26114) in der Stadt Würzburg auf. Schwester von Ferdinand, Jakob und Jettchen Lebermann. Die unverheiratete Frau lebte mit ihrer jüngeren Schwester Jettchen bis 1939 im Elternhaus in der Amalienstraße 2. NS-Zeit: Emma Lebermann musste die langjährige Familienwohnung verlassen und mit ihrer Familie zunächst in die Seelbergstraße 5 umziehen. Schließlich wurde Emma im "Jüdischen Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 einquartiert ("Judenhaus"). Am 25. April 1942 wurde die 40jährige von Würzburg mit dem Ziel Krasniczyn deportiert [1056] und wie alle anderen Menschen dieses Transports bald danach ermordet. [1003] Emmas Bruder Dr. Ferdinand Lebermann hatte sich schon 1938 das Leben genommen. Ihre Eltern und ihre Schwester Jettchen Lebermann wurden am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Nur ihre Mutter und Emmas nach Palästina emigrierter Bruder Jakob Lebermann überlebten. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.