Sara Lebermann geb. Spiegel (1875 - 1957)

Sara Lebermann geb. Spiegel wurde am 30.12.1875 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Israel, Herzlia.

Ihre Eltern waren Spiegel Bertha geb. Strauß (20.01.1846–24.09.1923) und Spiegel Feibel (?um 1830–30.09.1877).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lebermann Leopold, die Ehe wurde am 1898 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Lebermann Ferdinand (08.11.1899–07.10.1938), Lebermann Emma (12.10.1901–1942), Lebermann Jakob (14.01.1904) und Lebermann Jettchen (21.07.1907–00.10.1944).

Sie starb am 21.11.1957 in Herzlia.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sara Lebermann wuchs in der Familie des Buchhändlers Feibel Spiegel und seiner Frau link(Bertha (Strauß)#30787) in der Stadt Würzburg auf. 1898 heiratete sie hier den bei der Jüdischen Gemeinde angestellten Religionslehrer und Kultusbeamten Leopold Lebermann, mit dem sie vier Kinder großzog. NS-Zeit: Sara kam mit ihrem Mann Leopold 1941 in das Sammelquartier im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. Sie musste den verfolgungsbedingten Suizid ihres Sohnes Ferdinand und die Deportation ihrer Tochter Emma erleiden, ehe sie selbst mit ihrem Mann und der Tochter Jettchen am 23. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert wurde. Als Überlebende des Holocaust kehrte sie bei Kriegsende 1945 mit wenigen anderen Personen nach Würzburg zurück. Sara Lebermann lebte bis 1949 im Würzburger Jüdischen Altersheim, dem Zentrum der neu entstehenden Jüd. Gemeinde Würzburg und Unterfranken, und zog dann zu Sohn Jakob nach Israel. [1016] Sie verstarb 1957 mit 81 Jahren, wohl in Herzlia.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.