Ferdinand Lebermann wurde am 08.11.1899 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Lebermann Leopold (16.08.1868–20.11.1942) und Lebermann Sara geb. Spiegel (30.12.1875–21.11.1957).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lebermann Stefanie (Stefi), Stefanie (Stefie) geb. Neumann.
Er starb am 07.10.1938 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt Dr. med. Ferdinand Lebermann wuchs in der Familie des Kultusbeamten Leopold Lebermann und seiner Ehefrau Sara in der Stadt Würzburg auf. Er besuchte hier das Realgymnasium und studierte dann an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 1917/18 war er Kriegsteilnehmer als Unteroffizier. Danach Fortsetzung des Studiums; 1923 Promotion; Fortbildung zum Facharzt für Innere Medizin. Um 1930 eröffnete er eine Praxis am Haugerring 17. Kurz nach dem Berufsverbot für jüd. Arzte durch das NS-Regime nahm er sich im Oktober 1938 das Leben. [1016] Quellen: -Ferdinand Lebermann, Beobachtungen bei chemischer Reizung der Haut, Dissertation Universität Würzburg 1923 (katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Ferdinand Lebermann, Über die Brauchbarkeit des Buerkerschen Kolorimeters unter besonderer Berücksichtigung der Hämoglobinbestimmung, Sonderdruck aus Münchener medizinische Wochenschrift, 1925 (katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).