Jakob Lebermann (1904)

Jakob Lebermann wurde am 14.01.1904 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Bingen, Italien, Palästina, Herzlia.

Seine Eltern waren Lebermann Leopold (16.08.1868–20.11.1942) und Lebermann Sara geb. Spiegel (30.12.1875–21.11.1957).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lebermann Judith geb. Heinemann, die Ehe wurde am 1944 geschlossen.

Seine Kinder waren Lebermann Ruth (um 1946) und Lebermann Arjeh (um 1951).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Familie des Kultusbeamten Leopold Lebermann und seiner Ehefrau Sara in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Er besuchte hier die Volksschule, dann vier Jahre das Realgymnasium.Nach seiner kaufmännischen Berufsausbildung in Würzburg arbeitete er als Angestellter in verschiedenen Städten. Politisch engagiert; Mitglied im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold (1924). Nach einigen Jahren als Buchhalter in einem jüd. Geschäft in der Stadt Bingen am Rhein kehrte er 1936, nach dessen Schließung, zurück ins Würzburger Elternhaus in der Amalienstraße 2. Im Juni 1936 emigrierte er nach Italien. Arbeit auf einem Landgut in der Toskana zur Vorbereitung der Auswanderung (Hachschara) nach Palästina, die im Februar 1939 folgte. Der einzige Überlebende von vier Geschwistern nahm 1949 seine aus dem Theresienstadt nach Würzburg zurückgekehrte Mutter zu sich. Er lebte seit 1951 in einer Siedlung bei Herzlia in Israel und war zuletzt als Straßenkehrer bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Ab 1967 lebte er im Ruhestand. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.