Jakob Lebermann (1867 - 1930)

Jakob Lebermann wurde am 18.08.1867 in Rimpar geboren und lebte in Rimpar, Würzburg, Darmstadt.

Seine Eltern waren Lebermann Jette (Henriette) geb. Braunschweig (1839–22.04.1911) und Lebermann Moses (02.07.1841–03.05.1917).

Sein Kind war Lebermann Leopold (16.08.1868–20.11.1942).

Er starb am Nov. 1930, 1930 in Darmstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Als ältestes von sieben Kindern des Kultusbeamten Moses Lebermann und seiner Ehefrau Jette in Würzburg aufgewachsen. Er studierte an der Isr. Lehrerbildungsanstalt Würzburg bis zu seinem Examen 1886. Zwei Jahre später übernahm er eine Lehrerstelle bei der orthodoxen Gemeinde Israelitische Religionsgesellschaft in der südhessischen Stadt Darmstadt, die er bis zu seinem Tod 1930 ausübte; als Religionslehrer, Vorbeter und Kantor prägte er das religiöse Leben entscheidend mit. Vorsitzender, Ehrenvorsitzender des orthodoxen Fachverbandes "Unabhängiger Verein isr. Lehrer im Freistaate Hessen". Jakob Lebermann trat auch mit Zeitungsbeiträgen hervor; 1911 behandelte er einen angeblichen jüd. Ritualmord (Ritualmordlegende) in der Kleinstadt Östringen, Baden-Württemberg. Bald nach dem Tod ihres Vaters starb 1933 die Tochter Mirjam Lebermann, die ebenfalls im Lehrberuf tätig war. [1016]1023; Darmstadt; Östringen].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.