Moses Lebermann (1841 - 1917)

Moses Lebermann wurde am 02.07.1841 in Rimpar geboren und lebte in Rimpar, Würzburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lebermann Jette (Henriette) geb. Braunschweig.

Seine Kinder waren Ehrlich, Lebermann Ernestine (Esther) geb. Lebermann (03.12.1876–?1942), Lebermann Baruch, Baruch (Bruno?) (12.08.1879–?1933), Lebermann Ernst (Elias), Ernst Elias (15.05.1875–11.11.1938), Lebermann Leopold (16.08.1868–20.11.1942) und Lebermann Jakob (18.08.1867–Nov. 1930, 1930) sowie weitere 2 Kinder.

Er starb am 03.05.1917 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kultusbeamter. Moses Lebermann wuchs in der unterfränkischen Marktgemeinde Rimpar, Landkreis Würzburg, auf. Er arbeitete wohl schon für die dortige Israelitische Kultusgemeinde als er in den 1860er Jahren mit der Rabbinertochter Jette Braunschweig eine Familie gründete. Das religiöse Leben in der für Fränkische Landjuden typischen Gemeinde wurde von liberaler jüd. Seite (Liberales Judentum) zu dieser Zeit sehr kritisch beurteilt (1859). 1868 zog er mit seiner jungen Familie nach Würzburg. Er war hier bis 1893(?) als Schächter bei der Kultusgemeinde angestellt. 1877 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt. Zur Aufbesserung seiner Einkünfte betrieb er zeitweise einen Kleinviehhandel als Nebenerwerb. Von seinen sieben Kindern waren die vier Söhne später als Lehrer und Arzt erfolgreich. Sein Sohn Leopold folgte ihm als Kultusbeamter in Würzburg nach. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.