Hannchen Lebrecht geb. Rosenfeld (1874 - 1942)

Hannchen Lebrecht geb. Rosenfeld wurde am 01.08.1874 in Obernbreit geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Obernbreit, Schöllkrippen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lebrecht Josef.

Sie starb am 05.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hannchen (Hanna, Johanna) Lebrecht stammt aus einer der schon um 1800 in der unterfränkischen Marktgemeinde Obernbreit, Landkreis Kitzingen, ansässigen Familien "Rosenfeld". Unter den beachtlich vielen jüd. Matrikelstellen im Jahr 1817 finden sich drei Haushaltsvorstände mit diesem neuen bürgerlichen Namen. (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Ein Familienzweig wanderte im 19.Jahrhundert in die USA aus. Hanna wuchs in der Familie Adolf und Sara Rosenfeld in Obernbreit auf. Ab etwa 1900 war sie mit dem Viehhändler Josef Lebrecht in der unterfränkischen Marktgemeinde Schoellkrippen, Landkreis Aschaffenburg, verheiratet. Nach den schweren Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 sollen alle noch dort lebenden jüd. Einwohner den Ort verlassen haben und nach Frankfurt gezogen sein. Hanna und Josef Lebrecht kamen im August 1939 in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung in Würzburg. Beide wurden am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert und kamen dort nach kurzer Zeit ums Leben. [1016][1023; Obernbreit, Schöllkrippen][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.