Helene Lehmann geb. Einstein (1885 - 1942)

Helene Lehmann geb. Einstein wurde am 30.12.1885 in Noerdlingen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nördlingen, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Einstein Jakob (16.05.1819–26.08.1893) und Einstein Babette geb. Fechenbach (01.11.1845–04.10.1920).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lehmann Samuel, die Ehe wurde am 07.06.1908 in Nördlingen geschlossen.

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Helene Lehmann wuchs in der Familie Jakob und Babette Einstein in der bayerisch-schwäbischen Kleinstadt Nördlingen auf. Dort heiratete sie 1908 den Weinhändler Samuel Lehmann, mit dem sie dann in der Stadt Würzburg lebte. Ab 1928 verwitwet, wohnte und arbeitete sie ab Ende 1935 im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Sie war dort als Stenotypistin tätig, daneben als ehrenamtliche Vermittlerin zwischen den Heimbewohnern und der Verwaltung. Am 25. April 1942 wurde sie nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis spätestens Herbst 1942 ermordet. Ihr älterer Bruder war schon im Dezember 1941 im südfranzösischen Rivesaltes ums Leben gekommen.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.