Lea Lehmann geb. Kuhn (1864 - 1942)

Lea Lehmann geb. Kuhn wurde am 25.04.1864 in Aidhausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aidhausen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Brückenau. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lehmann David, die Ehe wurde am 1884 geschlossen.

Ihr Kind war Stoll Gitta geb. Lehmann (31.05.1885–04.12.1951).

Sie starb am 10.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lea Lehmann stammte aus der Familie des Webers und Kaufmanns Isaak Kuhn und seiner Frau Rebekka geborene Sittenheim in der Gemeinde Aidhausen, Kreis Haßberge. 1884 heiratete sie den Religionslehrer David Lehmann, mit dem sie dann in seinem langjährigen Dienstort Bad Brückenau lebte. [1023] Lea Lehmann wohnte mit ihrem Mann ab 1928 bei ihrer Tochter Gitta Stoll in Würzburg, in deren Haus in der Friedenstraße 19. David Lehmann verstarb bereits 1929. NS-Zeit:Die bei der Volkszählung 1939 im Haus Friedenstraße 19 verzeichneten Bewohner wurden, mit Ausnahme des bald darauf emigrierten Ehepaares Stoll, später deportiert und ermordet. [1078] Auch Lea Lehmann musste zurückbleiben; ab August 1939 war sie im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht. [1016] Am 23.September 1942 wurde die 78jährige nach Theresienstad) deportiert [1061] und kam dort nach kurzer Zeit ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.