Moritz Lehmann (1879 - 1942)

Moritz Lehmann wurde am 03.11.1879 in Bad Windsheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Windsheim, Rothenburg ob der Tauber, Fürth, Ghetto Izbica, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lehmann Sara (Särchen) geb. Sonn.

Sein Kind war Lehman (Lehmann), Lehmann Martin (10.01.1909–Dez. 1985).

Er starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Metzger. In der mitelfränkischen Kleinstadt Bad Windsheim aufgewachsen als Sohn des Metzgers und Schächters Heinrich Lehmann. Ab 1906 war er in der nahen Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber verheiratet und führte dort eine Metzgerei im eigenen Wohnhaus. Auch sein Sohn Martin war im Metzgerhandwerk, wohl auch im elterlichen Betrieb tätig. Im NS-Regime blieb Moritz Lehmann trotz der massiven Repressalien gegen die jüd. Bürger bis 1938 in Rothenburg. Er war mit seiner Ehefrau unter den letzten 17 Juden, die von SA-Leuten am 22.Oktober, noch vor dem Novemberpogrom 1938, ergriffen und vertrieben wurden. Moritz und Sara Lehmann zogen daraufhin nach Fürth und wurden von dort am 25.April 1952 mit dem Ziel Ghetto Izbica (Ghetto Krasniczyn) deporiert. [1016][1003][1005][1023; Rothenburg o.T.][1034][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.