Anna Lewald (1890 - 1942)

Anna Lewald wurde am 17.12.1890 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Lewald Hannchen (Johanna) geb. Haas (14.09.1848–05.05.1916) und Lewald Salomon (09.11.1840–22.04.1911).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Anna Lewald wurde 1890 geboren und wuchs als eines der jüngsten Kinder in der kinderreichen Händlerfamilie Salomon und Hannchen Lewald, geb. Haas, in Würzburg auf. Die ledige Frau war als Angestellte im kaufmännischen Bereich tätig und führte mit ihren Schwestern Else, Gretchen und Hedwig einen gemeinsamen Haushalt in der Rückertstraße 11. Ihre 1933 in Kassel verstorbene Schwester Meta Blumberg, Witwe von Franz Blumberg, Regierungsbaumeister a.D., hatte ihnen ein Barvermögen vermacht, das ihren Lebensunterhalt sicherte. Im Februar 1939 mussten die Schwestern ihre langjährige Wohnung räumen und in das "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 ziehen ("Judenhaus") ziehen. Am 27. November 1941 wurden Anna, Else und Hedwig nach Riga-Jungfernhof deportiert. Ihre ältere Schwester Gretchen wurde am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, Meta Blumberg am 15. Oktober 1942 von Kassel nach Sobibor. [1016][1003][1057][1078] Über Anna Lewalds genaue Todesumstände ist nichts bekannt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.