Gretchen Lewald wurde am 09.10.1871 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Lewald Hannchen (Johanna) geb. Haas (14.09.1848–05.05.1916) und Lewald Salomon (09.11.1840–22.04.1911).
Sie starb am 23.03.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Schneiderin. Gretchen Lewald war die älteste Tochter des kinderrechen Händlerpaares Salomon und Hannchen Lewald in Würzburg. Sie erlernte, wie fast alle Schwestern, den Schneiderberuf, in dem sie längere Zeit auch selbstständig tätig war. Bis Ende 1915 führte sie ein eigenes Konfektionsgeschäft in Würzburg. Später wurde sie amtlich als "Kleinrentnerin" geführt und zeitweise von der Armenfürsorge unterstützt. Gemeinsam mit ihren in Würzburg verbliebenen ledigen Schwestern Anna, Else und Hedwig führte sie nach dem Tod der Eltern einen Haushalt in der Rückertstraße 11. Im Februar 1939 mussten sie ihre langjährige Wohnung räumen und in ein "Judenhaus" ziehen. Gretchen Lewald musste die Deportation ihrer Schwester nach Riga im November 1941 erleben, ehe sie selbst am 23.September 1942 von ihrer letzten Unterkunft im Jüdischen Altenheim Dürerstraße 20 wohl aus Altersgründen ins Theresienstadt deportiert wurde. [1016][1003][1025][1061][1065].