Hedwig Lewald wurde am 11.07.1877 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Lewald Hannchen (Johanna) geb. Haas (14.09.1848–05.05.1916) und Lewald Salomon (09.11.1840–22.04.1911).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hedwig Lewald wurde 1877 geboren und wuchs als wohl siebtes von 14 Kindern in der Händlerfamilie Salomon und Hannchen Lewald, geb. Haas, in Würzburgauf. Sie arbeitete anscheinend längere Zeit als Dienstmädchen. Als ledige "Kleinrentnerin" mit geringem Einkommen lebte sie dann viele Jahre in einer gemeinsamen Wohnung mit ihren ebenfalls unverheirateten Schwestern Anna, Else und Gretchen in einem Haushalt in der Rückertstraße 11 zusammen, ehe sie im Februar 1939 zwangsweise im "Judenhaus" Bibrastraße 6, dem ehemaligen jüdischen Lehrerseminar, untergebracht wurden. [1016][1057][1078] Hedwig Lewald wurde am 27. November 1941 gemeinsam mit Anna und Else mit dem Ziel Ghetto Riga deportiert und kam hier mit ihnen in das Außenlager Riga-Jungfernhof. [1016][1003].