Julius Light (Lichtenstetter), Light geb. Lichtenstetter wurde am 23.11.1892 in noName geboren und lebte in noName, Würzburg, New York.
Seine Eltern waren Lichtenstetter Babette geb. Strauß (15.10.1862–Juli 1952) und Lichtenstetter Simon (26.03.1865–Juli 1951).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Light (Lichtenstetter) Tilli (Tilly) geb. Sulzberger, die Ehe wurde am 1928 in Bruchsal geschlossen.
Er starb am 22.12.1983 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Julius Lichtenstetter wuchs in der Lehrerfamilie Simon und Babette Lichtenstetter in der Gemeinde Königheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. I. Weltkrieg: 1915 bis 1918 Kriegsteilnehmer in einem bayerischen Infanterieregimen mit Auszeichnung; 1916 verwundet; zwei Brüder fielen. 1919/20 zog er nach Würzburg. Er führte hier ein kleines Wäschegeschäft, zeitweise unter dem Namen der Ehefrau Tilly geb. Sulzberger. Später gründete, führte er die "Damenkleider- und Mäntelfabrik Julius Lichtenstetter" in der Marcusstraße 9b. Politisch engagiert; Mitglied Deutsche Demokratische Partei, Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. 1932 geriet er in Konkurs (Insolvenz) und hatte danach nur sehr geringe Einküfte. NS-Regime: 24.Januar bis 20. Februar 1936 Polizeihaft wegen "Verbreitung von Gräuelnachrichten" ("Gräuelpropaganda"); er hatte in einem Brief unter anderem geäußert "Die NS-Tscheka hat alle Hände voll zu tun" (Ernst Sternfeld). Julius Lichtenstetter emigrierte im Dezember 1936 nach New York: seine Ehefrau und seine Eltern folgten später nach. Übergangsarbeiten als Kellner; Namensänderung zu "Light". Julius Light-Lichtenstetter starb mit 91 Jahren im New Yorker Stadtteil Flushing. [1016][1020] Quellen: -ancestry.com (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Kriegstammrollen, 1914-1918; German Special Interest Group of JewishGen; New York, Passenger Lists, 1820-1957; 1940 United States Federal Census; World War II Draft Registration Cards, 1942; Social Security Death Index).