Simon Lichtenstetter (1865 - 1951)

Simon Lichtenstetter wurde am 26.03.1865 in Kleinsteinach (Riedbach) geboren und lebte in Kleinsteinach, Würzburg, noName, New York.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lichtenstetter Babette geb. Strauß.

Seine Kinder waren Lichtenstetter Louis (13.03.1899–15.07.1918), Light (Lichtenstetter), Light Julius geb. Lichtenstetter (23.11.1892–22.12.1983) und Lichtenstetter Isidor (28.09.1897–20.06.1918).

Er starb am Juli 1951 in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Simon Lichtenstetter stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Kleinsteinach, Landkreis Haßberge, ansässigen Familie. Unter den Inhabern der jüd. Matrikelstellen finden sich dort 1817 zwei Haushaltsvorstände mit dem neuen bürgerlichen Namen "Lichtenstädter/Lichtenstetter". (Bayerisches Judenedikt von 1813). Auf den Lehrerberuf bereitete er sich vielleicht an der nahe gelegen Isr. Präparandenschule Burgpreppach vor; von 1881 bis zu seinem Examen 1884 wurde er dann an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg ausgebildet. Danach arbeitete er über einen außerordentlich langen Zeitraum als Lehrer, Vorbeter und Schächter für die Israelitische Kultusgemeinde in der Gemeinde Koenigheim im nördlichen Baden-Württemberg. 1934 wurde dort sein 50jähriges Dienstjubiläum feierlich begangen. Im April/Mai 1939 emigrierte Simon Lichtenstetter mit seiner Ehefrau Babette im hohen Alter nach New York, wo sich schon sein Sohn Julius aufhielt; Überfahrt von Bremen auf dem Schiff "Europa". Am 30.Juli 1951 wurde er im Mount Richmond Cemetery im Stadtbezirk Staten Island beerdigt. [1016][1023; Kleinsteinach, Königheim] Quellen: -ancestry.com (New York, Passenger Lists, 1820-1957; 1940 United States Federal Census; Hebrew Burial Records (HFBA), Silver Lake and Mount Richmond Cemeteries, 1899-1991).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.