Flora Liebmann geb. Steinacher wurde am 29.04.1872 in Neustadt (Aisch) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Neustadt an der Aisch, Eichstätt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Liebmann Max Meier.
Ihr Kind war Feigenbaum Emil.
Sie starb am 24.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Flora Liebmann, verwitwete Feigenbaum, stammte aus der mittelfränkischen Kreisstadt Neustadt an der Aisch. Sie war in zweiter Ehe mit dem Kaufmann Max Liebmann in der Stadt Eichstätt im angrenzenden nördlichen Oberbayern verheiratet. NS-Regime: April 1936 Geschäftsaufgabe und Hausverkauf in Eichstätt und Wegzug nach Würzburg. 1940/41 vergebliche Emigrationsbemühungen (USA, Kuba). Im November 1940 Ermittlungen gegen Flora Liebmann durch die Gestapo-Stelle Würzburg und Verwarnung: Während einer Razzia in jüd. Wohnungen waren bei ihr 55 konservierte Eier gefunden worden, die sie vermutlich von der ihr aus Eichstätt bekannten(ebenfalls verwarnten) Schwester des Würzburger Bischofs Matthias Ehrenfried erhalten hatte. Ab Februar 1941 war sie mit dem Ehemann im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht, vermutlich nach der zwangsweisen Räumung ihrer Wohnung in der Sandbergerstraße 1. Beide wurden am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1023; Neustadt an der Aisch, Eichstätt][1025].