Max Meier Liebmann (1868 - 1943)

Max Meier Liebmann wurde am 04.01.1868 in Steinach a. d. Saale geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ghetto Theresienstadt, Steinach a. d. Saale, Eichstätt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Liebmann Daniel (8.6.1838) und Liebmann Regina geb. Schwab (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Liebmann Flora geb. Steinacher.

Er starb am 27.04.1943, 25.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: (Meier) Kaufmann. Der in der Kaufmannsfamilie Daniel und link(Regina Liebmann) in der unterfränkischen Gemeinde Steinach a. d. Saale und wohl auch der nahen Kreisstadt Bad Kissingen aufgewachsene Max Meier Liebmann führte ab den 1890er Jahren über rund 40 Jahre ein Herren-Konfektions- und Tuchgeschäft in der Stadt Eichstättim nördlichen Oberbayern. 1919 war er dort Angehöriger der konterrevolutionären Einwohnerwehr. NS-Regime: Im April 1936 zog er nach der Aufgabe und dem Verkauf seines Geschäfts und Anwesens in Eichstätt nach Würzburg. 1940/41 Bemühungen der Kinder, ihm und einer Ehefrau Selma die Ausreise nach USA oder Kuba zu ermöglichen. Ab Februar 1941 war er mit der Ehefrau im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht; ihre Wohnung in der Sandbergerstraße 1 mussten sie wohl zwangsweise räumen. Max und Selma Liebmann wurden am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.