Gerda (Getta) Lißberger geb. Weissbart (1880 - 1944)

Gerda (Getta) Lißberger geb. Weissbart wurde am 31.10.1880 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Mannheim, Lager Gurs, Lager Drancy, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Weißbart Bertha geb. Weißmann (21.11.1847–22.08.1920) und Weißbart Jakob (31.06.1833–27.10.1909).

Sie starb am ?1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sprachlehrerin(?); Hausfrau. Gerda Lißberger wuchs in der Lehrerfamilie Jakob und Bertha Weißbart in Würzburg auf. Sie besuchte hier eine Höhere Schule und machte eine fremdsprachliche Ausbildung (Fremdsprachenunterricht); 1900 Examen in Französisch. Ab 1906 war sie in der Stadt Mannheim, Baden-Württemberg, mit dem Kaufmann Michael Lißberger verheiratet. Das Ehepaar wurde am 22.Oktober 1940 im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion von Mannheim ins südfranzösische Gurs deportiert und kam im März 1941 in das Internierungs-Lager Recebedou, wo der Mann verstarb. Gerda Lißberger wurde am 30.Mai 1944 vom Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1002][1003][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.