Jakob Weißbart wurde am 31.06.1833 in Allersheim (Giebelstadt) geboren und lebte in Allersheim, Würzburg, Biblis, Fuchsstadt.
Seine Eltern waren Weissbart Nathaniel Gabriel (Samuel) (um 1805–1868).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Weißbart Bertha geb. Weißmann, die Ehe wurde am 1870 geschlossen.
Seine Kinder waren Weißbart Willi (01.04.1876–24.05.1936), Wurzmann Rina geb. Weissbart (01.11.1877), Weissbart Nathaniel (14.01.1872–04.01.1889), Weißbart Thekla (19.02.1873–03.06.1873), Weißbart Josef geb. Samuel (21.09.1874–24.04.1957) und Lißberger Gerda (Getta) geb. Weissbart (31.10.1880–?1944).
Er starb am 27.10.1909 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Weißbart stammte aus der großen Rabbinerfamilie Nathaniel Gabriel (Samuel) Weißbart in Allersheim (Giebelstadt). Er erhielt seine religiöse Ausbildung an den nahen Jeschiwot in Fuchsstadt und Würzburg (bei Rabbiner Seligmann Bär Bamberger). Es folgte ein Staatliches Lehrerexamen in Darmstadt. Er arbeitete dann als Lehrer für die Jüd. Gemeinde in Biblis, Hessen. 1866, zwei Jahre nach deren Gründung, wurde er als hauptamtlicher Lehrer neben Ludwig Stern und Isaak Schlenker an die Isr. Lehrerbildungsanstalt Würzburg berufen. Jakob Weißbart führte im Nebenerwerb einen Weineinzelhandel (für rituelle Zwecke; von der Ehefrau fortgeführt). 1870 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt Würzburg. Jakob Weißbart trat als Verfasser eines Abrisses zur Geschichte der Juden in Würzburg hervor. Ehrenamt: Vorsitzender des Vereins Ohawe Emeth (orthodoxer Lernzirkel, Wohltätigkeit); Schriftführer des Vereins für Jüd. Geschichte und Literatur Würzburg. [1016] Der Ehemann von Bertha Weißmann und Vater von sechs Kindern verstarb 1909 mit 76 Jahren in Würzburg. [1016].