Else (Elsa) Metzger geb. Löwenthal wurde am 25.11.1894 in Hösbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hösbach, Frankfurt am Main, unbekannt (Holocaust), Minsk. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Löwenthal Leopold (19.06.1863) und Löwenthal Bertha geb. Neumann (17.10.1867–03.11.1936).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Metzger Siegfried, die Ehe wurde am 28.06.1920 in Aschaffenburg geschlossen.
Ihr Kind war Metzger Arnold (1921).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Else Metzger war die dritte von vier Töchtern von Leopold und Bertha Löwenthal in Hösbach. Sie heiratete Siegfried Metzger aus dem 85 Kilometer entfernten Gambach-Münzenberg und zog dorthin. Trauzeugen waren der Kaufmann Jakob Ballin Oppenheimer und Elses Schwager Julius Katz. [1101]. Sie hatten einen Sohn Arnold [1156]. Ab 1.1.1939 musste Else wie alle Juden den weiteren Vornamen `Sara` annehmen [1100]. Aus den Deportationspapieren [1066] geht hervor, dass sie zuletzt in der Brentanostraße 10 im Frankfurter Westend gewohnt hat. Am 12.11.1941 wurden Else Metzger mit ihren drei Schwestern Nanni Katz, Recha Weichsel und Cäcilie Braunschweiger sowie ihren Schwagern Josef Braunschweiger und David Weichsel und ihrem Neffen Herbert Weichsel von Frankfurt aus nach Minsk deportiert. Ihr alter Vater Leopold blieb zunächst als Einziger aus der Familie zurück. Er wurde neun Monate später, im August 1942, abgeholt. Alle kamen in der Shoa um.