Else Loewenstern geb. Stein wurde am 10.11.1900 in Rödelsee geboren und lebte in Rödelsee, Würzburg, Neuendorf, New York.
Ihre Eltern waren Stein Fanny geb. Seemann (08.06.1861–09.03.1938) und Stein Louis (19.04.1859–22.06.1938).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenstern Max, die Ehe wurde am 1923 geschlossen.
Ihre Kinder waren Löwenstern Heinz (01.07.1924–?1942) und Löwenstern Lore (um 1923–26.06.1938).
Weitere Angaben aus den Quellen: Else Loewenstern (Löwenstern) wuchs in der kinderreichen Viehhändlerfamilie Louis und link(Fanny Stein (Seemann)#30913) in Rödelsee und der nahen Kreisstadt Kitzingen auf. Ab 1923 war sie in Würzburg mit dem Weinhändler Max Löwenstern verheiratet, in dessen Firma "Max Löwenstern & Co." sie maßgeblich mitarbeitete. Sie hatte zwei Kinder; ein Mädchen ("Lorie") (*um 1923) und Heinz Löwenstern. [1016] NS-Zeit: Ihre Tochter verstarb 1938 mit 14 Jahren; nach privaten Angaben wegen verweigerter ärztlicher Hilfe. [1005] Ihr Sohn Heinz kam im Mai 1939 nach Beelitz in Brandenburg, vermutlich in die dort von Sally Bein geleitete jüd. Behinderteneinrichtung. Vielleicht deshalb bemühte sich Else Löwenstern 1940, nach vergeblichen Emigrationsversuchen, erfolgreich um eine Aufnahme in das jüd. "Landwerk Neuendorf" bei Fürstenwalde (Hachschara). Sie konnte von dort im Juni 1941 mit ihrem Mann nach New York emigrieren. Ihr Sohn wurde 1942 über Potsdam und Berlin deportiert. [1016] Elses Mann Max Loewenstern verstarb 1973; er war zuletzt im New Yorker Stadtbezirk Manhattan gemeldet.